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  • ubachofner

Ein Schiff wird kommen



Das Check In in Zürich ging speditiv vonstatten und mit etwas Verspätung machte sich der voll besetzte Airbus 340 auf den Weg nach Johannesburg. Nach einem guten Rinds-bzw. Dorsch Filet und einigen Gläsern Wein schliefen wir bis kurz vor der Landung in Jo‘burg. Es war sehr ruhig am Flughafen in Jo’burg und eine gute halbe Stunde nach der Landung waren wir schon bein Avis Schalter und nahmen unseren Mietwagen in Empfang und machten uns auf den Weg nach Durban. Die 560km sassen wir auf einer Backe ab und erreichten Durban gegen Abend. Die Hoegh Osaka war laut Schiffsradar auch angekommen und mit dem Entladen der Fahrzeuge sei auch schon begonnen worden. Am Mittwoch um 09.00 steht nun die Custom Inspection an, mit etwas Glück können wir gegen Mittag den Toyo in Empfang nehmen. Bis dahin vertrieben wir uns die Zeit mit etwas Seightseeing in Durban.



Das war dann nix mit abholen, Afrikas Mühlen mahlen doch deutlich langsamer als erwartet. Donnerstag um 15.30 war Abholtermin am RoRo Terminal. Gemeinsam mit 2 weiteren Seabridge Kunden durften wir mit dem Agenten in den Zollbereich einfahren. Die Fahrzeuge machten äusserlich einen guten Eindruck, bei näherer Inspektion machte sich aber gewaltiger Frust breit. Der Mercedes G des einen Paares aus Deutschland war komplett ausgeräumt, inkl. Kleider, alle Camping Artikel etc. Der Unimog des anderen Paares war in Ordnung, der war aber fast zu einer Festung ausgebaut. Bei uns war „nur“ das Radio herausgemurkst worden, die Kabel auch für die Zusatzgeräte lagen wirr herum und haben einen Kurzschluss verursacht, der die beiden neuen Batterien völlig entleert hat. Die Alpha Cab Kabine (ist ja auch fast eine Festung) war unversehrt, somit hatten wir doch Glück im Unglück. Starthilfe erhielten wir vom freundlichen Unimog Fahrer und wollten nun den Hafen verlassen, es stellte sich jedoch heraus, dass auf einem der unzähligen Formulare ein hochqualifizierter Beamter ein paar Zahlen und Buchstaben unserer Chassisnummer vertauscht hatte, eine weitere Stunde des Wartens war angesagt.



Nach einer weiteren Nacht im Cowrie Guesthouse gings dann Richtung Ballito, wo wir unsere Gasvorräte mit Hängen und Würgen auffüllen konnten. Dann zum Autoelektriker, die Batterien wurden ausgemessen und für tot erklärt. Nach einer kurzen Andacht für die beiden Boschbatterien die uns leider nur einige Wochen begleitet haben, liessen wir 2 neue Batterien einbauen. Dann gings zu Toyota, wo wir das neue Frontpanel und die Lüftungsdüse nach einigen afrikanischen Diskussionen bestellen konnten. Sollen so Gott oder DHL will am Dienstag um 12.00 angeliefert werden. Bis dahin haben wir uns auf einem sehr schön gelegenen Camping direkt am Meer einquartiert wo wir uns gestern bis spät mit Svenja und Heiko aus dem hohen Norden Deutschlands sehr nett unterhalten haben. Die beiden sind mit ihrem Landcruiser HZJ 75 seit 13 Monaten in Afrika unterwegs und gaben uns bei einem oder zwei Gläsern Wein wertvolle Tipps. Am Dienstag gibts dann auch noch ein neues Radio und dann gehts weiter, ob direkt nach Leshoto oder zuerst in die Drakkensberge wissen wir im Moment noch nicht so genau. Mir wärdets gseh! Mehr auf diesem Kanal in Bälde.

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