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  • ubachofner

Zurück in Afrika

Nachdem wir einen herrlichen Sommer mit sehr vielen verschiedenen Aktivitäten in der Schweiz verbracht haben bin ich als quasy Vorausdetachement am 11. September nach Johannesburg geflogen.

Die LH hat immer noch Maskenpflicht an Bord, aber nach 10.30h landete der Jumbo pünktlich. Noch schnell mit Uber zu meiner Unterkunft, die Airport en Route Travellodge und Camping entpuppte sich als

einfache aber sehr saubere Unterkunft, ich war der einzige Gast hier. Um die Mittagszeit ging ich zu Adolf Hüster dem Buschtaxi Mitglied, bei dem der Toyo sicher die paar Monate untergebracht war. Er stand schon bereit und sprang nach einem kurzen Dreh am Schlüssel sofort an. Welch eine Wohltat, nach so langer Zeit wieder das beruhigende Brummen des 6 Zylinder Diesel zu vernehmen.




Es standen nun doch einige Sachen an, um den Toyo wieder bereit für den nächsetn Abschnitt unserer Afrikareise vorzubereiten. Der abgrauchte Inverter von Sterling Power musste ersetzt werden, hier habe ich bereits von Zuhause aus mit Abba Camper in Pretoria Kontakt aufgenommen, Jos ist auch Händer von Viktron Energy und hat mir einen neuen 2000W Inverter besorgt und diesen auch subito sehr fachmännisch*fraulich*oder weiss der Geier was eingebaut. (dieser Gendermist interessiert hier zwar kein Borstentier, aber rein präventiv…..). Die Hupe des Toyos hat diesen Frühling in der Kalahari den Geist aufgegeben, also war hier auch Aktion angesagt. Der geneigte Leser weiss, ohne Hupe ist man in Afrika ein Nobody und der Bosch Dienst in Benoni hatte Hupen auf Lager, also haben einige 100 Rand den Besitzer gewechselt und nun versehen zwei neue Hörner (genau, die lautesten) ihren Dienst im Toyo.


In Afrika geht alles immer einen Ticken langsamer als in Europa, aber man gewöhnt sich daran. Die meisten Leute in Südafrika sind sehr hilfsbereit, eine schöne Erfahrung konnte ich heute machen, als das Befüllen der Gasflasche anstand. Da die EU Anschlüsse hier nicht bekannt sind, ist es immer eine Art Spiessrutenlauf. Nachdem ich zwei Gasversorger erfolglos aufgesucht hatte, fand ich bei Tante Google die Firma Gas on the Run. Der Besitzer, Wiebe Top bastelte einen Adapter (we get some Gas in this F… Bottle, for sure) und siehe da, die Gasflasche konnte gefüllt werden. Als ich bezahlen wollte meinte er, heute geht das aufs Haus und wünschte mir eine gute Weiterreise!! Falls jemand in Südafrika mal Gas für eine EU Flasche braucht, die Adresse ist 153 North Rand Rd, Boksburg.




Die neuen selbstkonstrunierten und wasserstrahlgeschnittene Geschirr und Kaffemaschinenhalter, die ich von Zuhause mitgenommen habe, passten perfekt rein und der Scherbensalat nach Offroadfahrten sollte nun der Vergangeheit angehören. Sonst standen nur noch Wartungsarbeiten an die ich hier auf dem Camping problemlos erledigen konnte. In zwei Tagen wird nun Ursi eintreffen und dann gehts weiter Richtung Zimbabwe, wir halten Euch auf dem Laufenden.




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